Spendenmöglichkeit:

Per Paypal:

oder über unsere Bankverbindung

OS Sport-
programme

 

One Spirit unterstützt Sportprogramme für Jugendliche.

 

Schon seit einigen Jahren feiert das Karl May Museum im Herbst traditionell ein Erntedankfest zusammen mit den Besuchern. In diesem Jahr durfte erstmals auch One Spirit teilnehmen.

Wir erhielten netterweise einen überdachten Platz im Pavillon, was sich als großer Vorteil herausstellte: nicht nur, dass es hin und wieder ein bisschen regnete, nein, wir waren somit auch in direkter Nähe von René Griesbach, der seine traditionelle Kürbissuppe in einem großen Kessel über dem Feuer kochte und natürlich einen Vorkoster brauchte : )

Stand One Spirit

Das Museum hat seit einigen Jahren einen kleinen Garten, in welchem Nutzpflanzen und Heilkräuter aus Amerika angebaut werden. Bei einer Führung konnten die Besucher unter anderem erfahren, welche Heilpflanzen die Indianer benutzten und wieso Mais, Bohnen und Kürbis gemeinsam gesät wurden: am schnell wachsenden Mais können die Bohnenpflanzen empor klettern und der Kürbis mit seinen großen Blättern verhindert ein Austrocknen des Bodens. Eine Besonderheit: der feigenblättrige Kürbis mit seinem weißen Fruchtfleisch wurde auch gleich geerntet und in die Kürbissuppe geschnippelt. Die einhellige Meinung der Besucher: köstlich und an diesem kühlen windigen Tag genau das richtige! Also musste René noch einen zweiten Kessel zubereiten.

Aber den Besuchern wurde noch mehr geboten: Old Shatterhand persönlich führte durch die Ausstellung zur Geschichte der Indianer Nordamerikas in der Villa Bärenfett und auch Karl Mays original erhaltenes Arbeitszimmer und Winnetous Silberbüchse in der Villa Shatterhand konnten besichtigt werden. Später zeigte Karl May noch eine weniger bekannte Seite und sang einige Lieder und begleitete sich dazu selbst mit der Gitarre!! Ich bin sicher, einem breiten Publikum war dieses Talent Karl Mays bis jetzt verborgen geblieben, auch die anwesenden Hobby-Indianer vom Stamm der Irokesen aus Leipzig waren begeistert und konnten so einmal kurz verschnaufen. Später tat Karl May noch etwas für die Ausbildung der Nachwuchs-Westmänner und –frauen. Er unterwies die anwesenden Kinder in der Kunst des Bogenschießens und begleitete sie auf ihre erste Büffeljagd!

Sie konnten sich aber auch noch beim Hufeisenwerfen beweisen und unter Anleitung der Museumspädagogin Juliane Hanzig entstanden schöne Stirnbänder und Traumfänger.

Dann riefen aber auch schon wieder die Irokesen mit Gesang und Trommelschlägen zum nächsten Programmpunkt: sie führten traditionelle Tänze und Lieder vor und erklärten die Schritte oder Handbewegungen und erzählten einiges über die Kultur der Waldlandindianer. Besonders die jüngeren Besucher waren beeindruckt ob der aufwändigen Trachten und dem Kopfschmuck, der zuweilen aus einem ganzen Vogel bestand.

Trotz dieser vielfältigen Möglichkeiten, in die Lebenswelten der Indianer einzutauchen, fanden viele interessierte Besucher zu unserem Stand – was wohl aber auch an dem köstlichen Duft der Kürbissuppe gelegen haben könnte…

So gab es einige schöne Gespräche zur Arbeit  von One Spirit. Viele waren vom Schlachthaus-Projekt beeindruckt und fanden es eine tolle Idee, Tradition und Moderne zu verbinden und langfristig Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Ein Herr war so begeistert, dass er versprach, sich in Zukunft für One Spirit zu engagieren, da dies ein sinnvoller Ansatz des Helfens sei. Wir erlebten also einen schönen Tag im Garten des Karl-May- Museums.  Standhund Leon lockte noch den einen oder anderen Besucher an (meistens Eltern, die ihre Kinder wieder einsammeln wollten, die mit Leon kuschelten oder spielten) und nach einem dann doch trockenen Tag mit vielen schönen Eindrücken packten wir beschwingt zusammen.

Wir bedanken uns recht herzlich beim Karl May Museum Radebeul und dem Kustos der Sammlung, Herrn Robin Leipold, dass wir beim Erntedankfest dabei sein durften und auch noch so gut betreut wurden. Ein besonderes Dankeschön geht auch an René Griesbach vom Förderverein des Karl May Museums, der uns nicht nur mit einer köstlichen Kürbissuppe versorgte, sondern auch beim Standabbau unterstützte und den Standhund hütete, wenn Frauchen mal weg musste. Wopila tanka!

 

Einige Impressionen vom Erntedankfest:

Tanz der Irokesen Rene Griessbach kocht Suppe Unser Stand  Unser Stand  Rene Grießbach als Hundesitter   
Tanz der Irokesen Rene Grießbach kocht Suppe  Unser Stand   Unser Standhund Leon