Für die Gemeinschaft und für die Jugend

Im März 2012 wurde das Schutzhaus in Manderson offiziell eröffnet. Seit dieser Zeit wurden noch ein paar bauliche Sachen fertiggestellt und außerdem das Haus an die Wasserversorgung des Stammes angeschlossen. Viele Kinder fanden hier einen Platz zum Schlafen, zum Essen und der Fürsorge. Kürzlich hatte ich mit Donna Jumping Eagle ein längeres Gespräch über das Haus. Zusätzlich dazu, ein Heim für Kinder und Jugendliche zu sein, entwickelte es sich schnell zum einem neutralen Treffpunkt für alle Gemeindemitglieder.

Besucher im Nape un Wawokiya

Hier gibt es die Eulengesellschaft, die als Gesellschaft traditioneller Lakota bekannt ist. Die Mitglieder lehnen Alkohol und Drogen ab und bemühen sich, ihre Traditionen am Leben zu erhalten. Die Zeiten sind nicht leicht in dieser Gemeinde. Hier leben 215 Kinder und voraussichtlich wird keines von ihnen etwas zu Weihnachten bekommen. Donna sagte mir, dass sowohl die kleinen Kinder als auch die Jugendlichen dringend Stiefel, Schals, Handschuhe, Anoraks, Socken und Spielzeug brauchen. Es berührt doch sehr, wenn man hört, wie die Leute über die Schwierigkeiten sprechen, mit denen sie fertig werden müssen - nichts zu essen und sehr wenig Eigentum wie z. B. Kleidung zu haben. Wenn sie ein paar Schachteln mit Waschpulver ergattern, werden diese geöffnet und der Inhalt in Plastiktüten abgefüllt, die dann in der Gemeinde verteilt werden, damit jeder in der Lage ist, ein paar Ladungen Wäsche zu waschen.

Besucher

Marcus ist typisch für einen älteren Jugendlichen, der ins Schutzhaus kam. Er ist 20 Jahre alt und noch in der Highschool, da er am Unterricht nicht teilnehmen konnte, während er noch bei seiner Familie lebte. Marcus ist seit 6 Monaten hier. Die Jumping Eagles vermitteln den Kindern und Jugendlichen, dass es ein besseres Leben gibt als das, das sie bisher kennengelernt haben. Sie bemühen sich, die Kinder mit passender Kleidung zu versorgen, ermutigen sie dazu, regelmäßig zur Schule zu gehen, halten sie dazu an, an vielen Aktivitäten teilzunehmen, um sie von Alkohol und Drogen fernzuhalten und ermutigen sie dazu, ihre Ausbildung abzuschließen. Marcus hat den Vorteil, dass er im Schutzhaus und auch durch Dale Pine, den Trainer der 5 Lakota, unterstützt und angeleitet wird. Donna sagt, dass hier ständig Kinder kommen und gehen, für die es immer einen Platz gibt und sie dadurch wissen, dass sie nie ohne ein Dach über dem Kopf sein werden. Wenn die Kinder zum Schutzhaus kommen, brauchen sie sehr viel. Normalerweise haben sie kaputte Schuhe, die für den täglichen Gebrauch oder gar bei Schnee und Eis vollkommen ungeeignet sind. Außerdem haben sie kaum Kleidung, Kamm oder Zahnbürste. Momentan hat Marcus nur ein Paar Winterstiefel, die er von jemandem geschenkt bekommen hat und die er jeden Tag trägt.

Die Kinder und Jugendlichen, die ins Schutzhaus kommen, bleiben unterschiedlich lange - so lang, wie sie einen sicheren Platz benötigen. Sie brauchen immer Kleidung, Essen, Decken, Bettzeug, Anoraks, Hygieneartikel und Schulzeug.

Kinder im Schutzhaus

 

Ein Frauenkreis wird gegründet. Die Frauen bringen den Jugendlichen bei wie man Kunsthandwerk, Quilts, traditionelle Tanzkleidung und Schals herstellt. Es geht hierbei auch darum, den Jugendlichen am Beispiel zu zeigen, wie Wissen und Dinge geteilt werden, wie man sich gegenseitig unterstützt und hilft. Darüber hinaus lernen die Frauen, dass es in Ordnung ist, wenn man sich ärgert und schreit - es ist ein Teil der Heilung. Sie lernen, sich gegenseitig zu helfen und vorhandenes Material zu teilen. Die vielen Sachen, die die Frauen herstellen, helfen dabei, das Schutzhaus und ihre Familien zu unterstützen. Die Perlenarbeiten, Quilts und die Kleidung werden über die Singing Horse Trading Post und andere Geschäfte auf der Reservation verkauft.

Junge an der Nähmaschine

Sie können auch dabei helfen, das Schutzhaus zu unterstützen. Momentan brauchen sie Obst, Seife, Hygieneartikel, Waschpulver, Kleidung, Schuhe und Anoraks. Es wäre schön, wenn sie für Weihnachten sowohl für die Kinder als auch für die Jugendlichen im Schutzhaus und in er Gemeinde Manderson Geschenke bekommen könnten. Donna hat uns auf unsere Anfrage hin eine Aufstellung der benötigten Gegenstände zukommen lassen. Diese ist auch in unserer Okini Liste enthalten und kann dort eingesehen werden. Am wichtigsten sind kleine Teppiche für den Boden, um die Füße warm zu halten. Geeignete Teppiche kosten ca. 400,00 $ (ca. 380,00 €) pro Stück.


Wenn Sie Donna benötigte Sachen direkt zuschicken möchten, ist dies die Adresse:
Donna Jumping Eagle, P.O. Box 231, Manderson, SD 57756, USA
or if via UPS, BIA Route 33, 3 miles north of Manderson, Manderson, SD., USA


Natürlich freuen wir uns auch über Spenden via Paypal und leiten diese weiter.

 

Nähkreis

Im Schutzhaus treffen sich jede Woche 4 Frauen mit Donna Jumping Eagle in einem Nähkreis, der mehrere Zwecke erfüllt. Für die Frauen ist es die Gelegenheit, sich ohne ihre Männer und Kinder zu treffen und sich miteinander bei einem Potluck über ihre Gedanken, Ideen und Vorstellung über das Leben und die Traditionen als Lakota auszutauschen. Sie können hier auch über die Bedürfnisse der Gemeinde sprechen und Lösung für Probleme finden. Da sie aufgrund des traditionellen Wertes der Lakota, alles miteinander zu teilen, leben, stellen sie immer dann, wenn sie wieder ein Teil, an dem sie arbeiten, beendet haben, einen Gegenstand her, den sie jemandem geben, der ihn braucht.

Momentan arbeiten sie an Sternen- und anderen Quilts, Babydecken, Kissen, ... und haben noch viele Pläne für die Zukunft.

Sie möchten die Gruppe vergrößern und sich in Zukunft 2x pro Woche treffen. Hierzu brauchen sie eine weitere Nähmaschine, Quiltzubehör und andere Sachen, die ebenfalls alle in unserer Okini Liste aufgeführt sind. Wenn Sie weitere Informationen über den Nähkreis haben möchten, wenden Sie sich bitte an Gayle Aroian unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!