Jugendprogramme

2015 Crazy Horse Ritt: Unterwegs auf dem roten Pfad

Unterwegs auf dem roten Pfad

In diesem Jahr findet der Crazy Horse Ritt vom 7. - 11. Juni statt. Es nehmen Kinder der Notunterkunft für Jugendliche daran teil und sie hoffen auf Ihre Unterstützung.

Seit dem Jahr 1997 stellt der Crazy Horse Ritt eine große Erfahrung für die Jugendlichen in der Natur dar. Die Sommerzeit im Land der Lakota war schon immer eine Zeit der Lagerfeuer für unsere Jugend - zu finden bei alkohol- und drogenfreien Veranstaltungen und Zeltlagern. Nach dem letzten Crazy Horse Ritt mit 279 Teilnehmern wurde es für die Betreuer immer klarer, dass die Lagerfeuer am Brennen gehalten werden müssen, d. h. diese Sommeraktivitäten fortgesetzt werden müssen, da sie großen Einfluß auf unsere Jugendlichen haben. Es war ein Gefühl, als würden alle auf der Reservation am Ritt teilnehmen und als er schließlich vorbei war sagten unsere Jugendlichen: Hätte er doch nur länger gedauert."

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New Warriors Camps

 

New Warrior Camps – Die Camps der neuen Krieger -
Eine Tradition lebt weiter

von Bamm Brewer

Nachdem die Krieger aus dem Lager geritten waren, standen die Jungen schweigend da und sahen ihnen nach, während sie aus dem Lager ihre Mütter nach ihnen rufen hörten. Sie mussten ins LageBüffel auf der Weider zurückkehren, dort bei den Frauen bleiben und auf die Rückkehr der Krieger warten, sie waren einfach noch zu klein. Jedes Mal, wenn die Krieger das Lager verließen, standen sie da und sahen ihnen nach, vom Wunsch beseelt, mit ihnen zu reiten. Aber es waren gefährliche Ausflüge und es war nun mal so, dass sich die Frauen um die Jungen kümmerten, solange sie klein waren. Sobald sie alt genug waren, konnten sie bei den Unternehmungen mit ersten kleinen Aktionen helfen. Wenn es also soweit war, kamen die Krieger und nahmen die Jungen mit und dann wussten die Frauen, dass die Jungen nicht nur Lektionen über das Jagen und Kriegführen, sondern auch Lektionen über das Leben erhielten. Die Jungen waren jetzt alt genug, um die Pferde und das Feuer zu bewachen, beim Fangen von Pferden und dem Schärfen von Messern und Pfeilen zu helfen. Es gab viele Dinge, die ein Junge tun konnte, um auf einem Jagdausritt zu helfen. Wenn die Jagdgesellschaft dann ins Lager zurückkehrte, wurde sie von den Frauen und Ältesten empfangen und die Jungen wurden bejubelt und besonders ausgezeichnet. Die Menschen wussten, dass die Jugendlichen unterwegs viel gelernt hatten und das würde dem ganzen Volk helfen. Sie waren in allen Dinge, die ein Lakota-Mann wissen musste, unterwiesen worden und hatten einen Initiations-Ritus durchgemacht. Als sie das Lager verließen, waren sie Jungen, doch nun waren sie junge Männer.

In der heutigen Zeit ist für die Lakota-Jugendlichen alles anders. Es ist ein bisschen schwieriger, solche Krieger zu finden, die sie mitnehmen und ihnen wichtige Dinge beibringen können, da viele der Krieger Probleme mit Alkohol, Drogen und den Anforderungen der modernen Welt haben und mit sich selbst beschäftigt sind. Die New Warrior Camps nehmen sich dieser alten Tradition wieder an. Der große Tag, an dem die Krieger einen Jungen zu seinem ersten Ausflug abholen, kann auch in der modernen Welt stattfinden. Das gilt auch für die jungen Mädchen, denn auch diese hatten im Lager ihre Aufgaben, sobald sie alt genug waren.

Bei den New Warrior Camps geht es darum, den Kindern hier auf der Reservation zu helfen. Viele Kinder haben Probleme mit Langeweile und dem tristen Reservationsalltag, aber auch mit alkoholabhängigen Eltern. Einige der Kinder haben vielleicht schon mit Alkohol herumexperimentiert oder ihren ersten Joint geraucht. Wir versuchen, ihnen einen besseren Lebensweg zu zeigen und sie stark zu machen gegen jene, die sich über sie lustig machen und sie dafür verachten. Camp mit TipisDie Lakota-Nation hat eine starke Zunahme von Selbstmorden zu verkraften und das ist eigentlich nicht die Art unseres Volkes, aus dem Leben zu scheiden. Wir bringen den Jugendlichen bei, sich mit Beharrlichkeit den Problemen des Lebens zu stellen, in dem Wissen, dass man für alles eine Lösung finden kann und auch wird! Die Lektionen führen sie zu den Wurzeln unseres Volkes. Wir sprechen mit ihnen über unsere Kultur, die Sprache, welche wichtige Rolle Büffel und Pferde spielen, wir erklären ihnen unsere Spiritualität und versuchen, sie für die Anforderungen des modernen Zeitalters fit zu machen. Hauptsächlich geben wir unserer Jugend etwas zu tun, das einen positiven Einfluss auf ihr Leben hat und sie weiterhin motivieren soll. All das geschieht in einer alkohol- und drogenfreien Umgebung, unserem wunderschönen Lager mit Pferden, Büffeln und Tipis. Wir sind sehr glücklich, hier auf unserer Ranch so eine schöne Umgebung zu haben und öffnen daher stolz unsere Tore für die Jugend hier auf der Reservation. Dank One Spirit ist all das möglich geworden. Das Camp ist mittlerweile mehr als das kleine Familien-Unternehmen, das es am Anfang war. Nun öffnen wir jedes Jahr unsere Ranch für viele verschiedene Jugendliche aus der großen Lakota-Nation.

1999 war ich das erste Stammesmitglied, das erfolgreich im Bereich von Allen einen Büffel mit Pfeil und Bogen erlegt hat. Es war eine Erfahrung, die mir ein Fenster in die Vergangenheit meines Volkes geöffnet hat. Es zeigte mir die Spiritualität einer Jagd und war eine sehr emotionale Erfahrung für mich. Ich folgte der Blutspur und begleitete diesen großen Bullen auf seinen letzten Schritten. Hier und da sah ich Blutstropfen im weißen Schnee, als ich seiner Fährte folgte und Gedanken an vergangene Zeiten kamen mir in den Sinn. Es war die Entdeckung eines Instinktes, der tief in einem schlummert. Ich sah keine Szene des Leidens, sondern vielmehr die einer Wiedergeburt und den Segen für mein Volk. Die Menschen brauchen Nahrung zum Überleben und das war unsere Nahrung. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich an der Pforte zur Geisterwelt stand und lauschte still seinen letzten Atemzügen.Büffel

Diese Jagd entzündete bei mir einen Funken und in mir wuchs der Wunsch, diese Erfahrung eines Tages mit meinen Söhnen zu teilen, die damals noch sehr klein waren. Seitdem hat meine Familie eine eigene kleine Büffelherde gegründet, um etwas von dieser Erfahrung wieder an die Leute zurückzugeben. Wir sind eine von nur zwei Familien geworden, die ihr Land zur Büffelzucht nutzen, um dem Stamm der Oglala Sioux dabei zu helfen, die Büffel wieder hier auf unserem Land anzusiedeln.

Nachdem wir im Rahmen des OST-Share-Crop-Programmes mit 25 Tieren begonnen hatten, war unsere Herde nach 5-7 Jahren auf mehr als 60 Büffel angewachsen. Diese große Zahl erlaubte es uns, jeden Winter einige der Tiere aus unserer Herde für unseren Eigenbedarf zu schlachten. Dadurch haben eigentlich auch erst die New Warrior Büffel-Camps und Jagden begonnen. Wir konnten die Jagderfahrung teilen und öffneten damit das Fenster zur Vergangenheit der alten Büffelnation.

Am 7.7.2007 hat ein auch „Stampede-Feuer“ genannter Buschbrand 23.000 Morgen Land verwüstet. Wir haben dabei 80% unserer Weide verloren! Es gab kein Gras mehr und so blieb uns damals keine andere Möglichkeit, als dem Stamm seine Tiere zurückzugeben und unsere eigenen zu verkaufen. Der Verlust unserer Herde war von großer Bedeutung und hat u. a. auch den Crazy-Horse-Ritt beeinträchtigt, hatten wir doch bis dahin immer einen Büffel geschlachtet, um alle Teilnehmer satt zu bekommen. Oder manchmal, wenn jemand verstorben war, hatten wir einen jungen Bullen geschlachtet, um die Leute bei der Totenwache und der Beerdigung mit Fleisch versorgen zu können. Zu vielen Sonnentänzen war Fleisch unserer Büffel gekauft worden, um die Teilnehmer zu bewirten. Es war eine traurige Zeit und unsere Weiden sahen so ohne Büffel ganz fremd aus.

 

Die Rückkehr des Büffels

Alle Träume können war werden und so haben wir vor einiger Zeit mit einer neuen Share-Crop-Vereinbarung eine neue Herde begründet. Zusammen mit der Organisation OST Park and Recreation (ist zuständig für Jagd und Fischfang auf der Reservation) haben wir jetzt 18 Tiere. Der erste Büffel kam im letzten Herbst zu uns und es war ein Segen für unser Land. Es war ein besonderer Moment für mich, als mein Sohn Elliot sagte: „Es ist gut, hier wieder Büffel zu sehen, nun kann Tatum so aufwachsen wie wir!“ Es ist war, meine Jungs sind inmitten der Büffel aufgewachsen und diese sind zu unseren Brüdern geworden. Diese Umstände, wie meine Kinder groß geworden sind, sind schon einzigartig in der heutigen Zeit und nun werden wir meinen Enkelsohn genau so, mit Büffeln um ihn herum, aufwachsen sehen.

Es ist ein kleiner, abeBüffel mit Kälbernr wirklich guter Neustart, denn als wir im letzten Herbst den ersten Büffel bekommen haben, war es sehr trocken und das Gras war sehr niedrig. Mit diesem Frühling kam ein Jahr der Erneuerung. Das Gras wächst wieder und hat sich von der langen Dürre gut erholt. Der Stamm hat unseren Viehbestand um 10 Kühe und 2 Bullen aufgestockt. Die Kühe haben 6 Kälber zur Welt gebracht. Diesen Herbst werden wir nochmal 10 Kühe zur Herde dazubekommen. Sie alle bilden dann das Herzstück unserer neuen Herde, wobei es noch genügend Raum für Wachstum geben wird. Das ist ein großer Tag für das New Warrior Camp. Wir sind zurück auf unserem Pfad, aber noch weit von der Zahl an Tieren entfernt, die ausreicht, um unser Volk mit genügend Fleisch zu versorgen, ihnen ein besonderes Erlebnis zu bieten und dieses wichtige Fenster zur Vergangenheit unseres Volkes zu öffnen. Die Zukunft sieht mit dem Aufbau einer neuen Herde gut für uns aus.

Die letzten Sommer mussten die New Warrior Camps immer ohne die traditionelle Büffeljagd auskommen. Das hat uns immer dieses bekannte und so furchtbare Gefühl von „es gibt keine Büffel mehr im Lande der Lakota“ gegeben. Ein Gefühl, das wir heutzutage in unserem Leben viel zu oft spüren. Mit der Rückkehr der Büffel aber, so denke ich, werden wir endlich diese „Der letzte Büffel-Situation“ und damit die Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit unseres Volkes überwinden!

Nach vielen Jahren, in denen ich diesen Lebensweg unserer Vorfahren entdeckte und beschritt, wurde es zu einer Lebensaufgabe für mich, diese Art zu leben an unsere Jugend weiterzugeben, so gut ich es eben vermag.

Im letzten Jahr wurde eine neue Kriegergesellschaft gegründet, die mir zu Ehren benannt wurde. Dies geschah aufgrund all der Dinge, die ich für unsere Lakota-Jugend getan und organisiert hatte. Es ist in unserer modernen Welt eine sehr seltene Ehre, eine eigene Gesellschaft zu bekommen und die New Warrior Camps sind eine Möglichkeit, die Ziele dieser Gesellschaft umzusetzen. Die Zeremonie war sehr schön. Es erschien ein Geist und gab ihr den Namen „Tatanka Wakan Okolakikciye“ oder "Heilige Büffel Gesellschaft". Und so wurde eine Gesellschaft begründet, deren Ziele bei den New Warrior Camps zum Leben erweckt werden und so entstehen neue Krieger. Im Sinne dieser Tradition, den Lakota-Jugendlichen unsere Kultur zu zeigen und ihnen zu helfen, sie zu verstehen, kommt nun die Zeit, wo wir durch die Hilfe der Pferde und Büffel genau dies zu erreichen versuchen: das diesjährige New Warrior Camp steht vor der Tür. Das Camp erlebt dank der Hilfe von ONE Spirit dieses Jahr ein tolles Comeback. Es ist schön zu sehen, dass sich etwas weiter entwickelt und mit der Rückkehr der Büffelherde haben wir einen großen Fortschritt gemacht.

 

Vielen Dank an alle, die es unseren Jugendlichen ermöglichen,
am jährlichen New Warrior Camp teilzunehmen!!

 

Um ein Kind zu sponsorn, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wenn Sie für das Camp spenden möchten, klicken sie bitte auf den Spenden-Button unten

 

Colfax Marathon 2015

Lakota Teams

COLFAX MARATHON 2015

Zum ersten Mal entsandte One Spirit 3 Teams zum Kaiser Permanente Colfax Marathon in Denver, Colorado am 17. Mai 2015. Neben zwei Teams mit erwachsenen Läufern wurden 5 jugendliche Lakota ausgewählt, um One Spirit zu vertreten und am Marathon teilzunehmen.

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Schutzhaus Aktivitäten

Wo gehst Du hin, wenn Du Probleme hast oder jemanden zum Reden brauchst?

Es bieten sich an ein Pfad durch die Wäldern, eine Kirche oder die Küche Deines besten Freundes.

Auf der Pine Ridge Reserveration finden Jugendliche Trost im Haus von Donna Jumping Eagle. Donna hat seit 35 Jahren Jugendliche aufgenommen. Das für ca. 85.000,00 € (90.000,00 $) neu gebaute Schutzhaus bietet jetzt Platz für 20 Teenager, die normalerweise übers Wochenende bleiben. Donna liebt es, wenn ihre Küche nach Suppe, Hackbraten, Fry Bread (Indianerbrot) und Wojati (Indianerpudding) riecht, die sie für ihre Gäste zubereitet.

Das Schutzhaus ist eines von mehreren Programmen, die One Spirit finanziert, um den Kindern und Jugendlichen in einer der ärmsten Gegenden des Landes, in der Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und Selbstmord vorherrschen, eine neue Perspektive zu geben.

Beim Ausritt Auf dem Pfad Tipis

One Spirit braucht Ihre Hilfe, um das Schutzhaus und andere Programme zu unterstützen:

  • Das jährliche Sommerlager, das nach dem Crazy Horse Ritt stattfindet. Das Lager ist für die Teilnehmer am Ritt und ihre Verwandten. Wir bieten eine sichere Umgebung für die Reiter, deren Familien unter Alkoholismus, Drogen oder sehr beengten Wohnverhältnissen leiden. Die Reiter lernen auf traditionelle Weise mit den Pferden umzugehen, wie man z. B. Zügel repariert und weitere Arbeiten im Zusammenhang mit den Pferden. Während des Lagers finden auch traditionelle Schwitzhüttenzeremonien statt, Alkohol- und Drogenberatung, aufmunternde Gespräche und allgemeine Beratung.

Ihre Spende in Höhe von 95,00 € (100,00 $) ermöglicht es einem Jugendlichen, einen Monat am Camp teilzunehmen.
Eine Spende von 285,00 € (300,00 $) ermöglicht den Aufenthalt während des ganzen Sommers.

  • Tipis für die Sommerlager und Ritte. One Spirit benötigt 3.310,00 € (3.500,00 $), um 7 Tipis für die Jugendlichen zu kaufen. Jedes Tipi kostet 475,00 € (500,00 $).
  • Programme im Schutzhaus. Donna, eine 55jährige Mutter von 6 Kindern hat ihr Haus zuerst für 7 Nichten und Neffen geöffnet und später auch für weitere Kinder von der Reserveration. Sie und ihr Ehemann, William Jumping Eagle, der früher Polizist war und jetzt in Rente ist, sind seit 35 Jahren verheiratet. Nachdem sie angefangen haben, mit One Spirit zu arbeiten, haben sie 1.000 $ ausgegeben, um es Teenagern zu ermöglichen, am Crazy Horse Sommerlager teilzunehmen. Mit Ihrer Spende in Höhe von 95,00 € (100,00 $) können wir Fleisch, Obst und Gemüse für eine Woche kaufen.

 

Donnas Schutzhaus erfährt immer mehr Anerkennung auf der Reservation.

"Ich komme aus einer angesehenen Familie, daher wissen die Eltern, dass sie ihre Kinder bedenkenlos zu mir schicken können," sagt Donna. "Wir zeigen ihnen, wie sie mit ihren Problemen fertig werden können - in dem sie entweder in die Schwitzhütte gehen, ihren Ärger oder ihre anderen Gefühle rauslassen, ... Wir geben ihnen wieder Hoffnung. Sie können ihre Eltern nicht ändern, aber sie können sich selbst ändern."

Auf diesem Bild ist Donna Jumping Eagle zusammen mit Garfield Little Dog zu sehen, der einen Großteil seiner Jugend bei ihr verbracht hat. Sie feiern die Eröffnung des Schutzhauses. Auf dem unteren Bild ist eine Außenansicht des Schutzhauses.

 

Donna und Garfield

 

 

Schutzhaus von außen

 

Neues über Nape un Wawokiya

Für die Gemeinschaft und für die Jugend

Im März 2012 wurde das Schutzhaus in Manderson offiziell eröffnet. Seit dieser Zeit wurden noch ein paar bauliche Sachen fertiggestellt und außerdem das Haus an die Wasserversorgung des Stammes angeschlossen. Viele Kinder fanden hier einen Platz zum Schlafen, zum Essen und der Fürsorge. Kürzlich hatte ich mit Donna Jumping Eagle ein längeres Gespräch über das Haus. Zusätzlich dazu, ein Heim für Kinder und Jugendliche zu sein, entwickelte es sich schnell zum einem neutralen Treffpunkt für alle Gemeindemitglieder.

Besucher im Nape un Wawokiya

Hier gibt es die Eulengesellschaft, die als Gesellschaft traditioneller Lakota bekannt ist. Die Mitglieder lehnen Alkohol und Drogen ab und bemühen sich, ihre Traditionen am Leben zu erhalten. Die Zeiten sind nicht leicht in dieser Gemeinde. Hier leben 215 Kinder und voraussichtlich wird keines von ihnen etwas zu Weihnachten bekommen. Donna sagte mir, dass sowohl die kleinen Kinder als auch die Jugendlichen dringend Stiefel, Schals, Handschuhe, Anoraks, Socken und Spielzeug brauchen. Es berührt doch sehr, wenn man hört, wie die Leute über die Schwierigkeiten sprechen, mit denen sie fertig werden müssen - nichts zu essen und sehr wenig Eigentum wie z. B. Kleidung zu haben. Wenn sie ein paar Schachteln mit Waschpulver ergattern, werden diese geöffnet und der Inhalt in Plastiktüten abgefüllt, die dann in der Gemeinde verteilt werden, damit jeder in der Lage ist, ein paar Ladungen Wäsche zu waschen.

Besucher

Marcus ist typisch für einen älteren Jugendlichen, der ins Schutzhaus kam. Er ist 20 Jahre alt und noch in der Highschool, da er am Unterricht nicht teilnehmen konnte, während er noch bei seiner Familie lebte. Marcus ist seit 6 Monaten hier. Die Jumping Eagles vermitteln den Kindern und Jugendlichen, dass es ein besseres Leben gibt als das, das sie bisher kennengelernt haben. Sie bemühen sich, die Kinder mit passender Kleidung zu versorgen, ermutigen sie dazu, regelmäßig zur Schule zu gehen, halten sie dazu an, an vielen Aktivitäten teilzunehmen, um sie von Alkohol und Drogen fernzuhalten und ermutigen sie dazu, ihre Ausbildung abzuschließen. Marcus hat den Vorteil, dass er im Schutzhaus und auch durch Dale Pine, den Trainer der 5 Lakota, unterstützt und angeleitet wird. Donna sagt, dass hier ständig Kinder kommen und gehen, für die es immer einen Platz gibt und sie dadurch wissen, dass sie nie ohne ein Dach über dem Kopf sein werden. Wenn die Kinder zum Schutzhaus kommen, brauchen sie sehr viel. Normalerweise haben sie kaputte Schuhe, die für den täglichen Gebrauch oder gar bei Schnee und Eis vollkommen ungeeignet sind. Außerdem haben sie kaum Kleidung, Kamm oder Zahnbürste. Momentan hat Marcus nur ein Paar Winterstiefel, die er von jemandem geschenkt bekommen hat und die er jeden Tag trägt.

Die Kinder und Jugendlichen, die ins Schutzhaus kommen, bleiben unterschiedlich lange - so lang, wie sie einen sicheren Platz benötigen. Sie brauchen immer Kleidung, Essen, Decken, Bettzeug, Anoraks, Hygieneartikel und Schulzeug.

Kinder im Schutzhaus

 

Ein Frauenkreis wird gegründet. Die Frauen bringen den Jugendlichen bei wie man Kunsthandwerk, Quilts, traditionelle Tanzkleidung und Schals herstellt. Es geht hierbei auch darum, den Jugendlichen am Beispiel zu zeigen, wie Wissen und Dinge geteilt werden, wie man sich gegenseitig unterstützt und hilft. Darüber hinaus lernen die Frauen, dass es in Ordnung ist, wenn man sich ärgert und schreit - es ist ein Teil der Heilung. Sie lernen, sich gegenseitig zu helfen und vorhandenes Material zu teilen. Die vielen Sachen, die die Frauen herstellen, helfen dabei, das Schutzhaus und ihre Familien zu unterstützen. Die Perlenarbeiten, Quilts und die Kleidung werden über die Singing Horse Trading Post und andere Geschäfte auf der Reservation verkauft.

Junge an der Nähmaschine

Sie können auch dabei helfen, das Schutzhaus zu unterstützen. Momentan brauchen sie Obst, Seife, Hygieneartikel, Waschpulver, Kleidung, Schuhe und Anoraks. Es wäre schön, wenn sie für Weihnachten sowohl für die Kinder als auch für die Jugendlichen im Schutzhaus und in er Gemeinde Manderson Geschenke bekommen könnten. Donna hat uns auf unsere Anfrage hin eine Aufstellung der benötigten Gegenstände zukommen lassen. Diese ist auch in unserer Okini Liste enthalten und kann dort eingesehen werden. Am wichtigsten sind kleine Teppiche für den Boden, um die Füße warm zu halten. Geeignete Teppiche kosten ca. 400,00 $ (ca. 380,00 €) pro Stück.


Wenn Sie Donna benötigte Sachen direkt zuschicken möchten, ist dies die Adresse:
Donna Jumping Eagle, P.O. Box 231, Manderson, SD 57756, USA
or if via UPS, BIA Route 33, 3 miles north of Manderson, Manderson, SD., USA


Natürlich freuen wir uns auch über Spenden via Paypal und leiten diese weiter.

 

Nähkreis

Im Schutzhaus treffen sich jede Woche 4 Frauen mit Donna Jumping Eagle in einem Nähkreis, der mehrere Zwecke erfüllt. Für die Frauen ist es die Gelegenheit, sich ohne ihre Männer und Kinder zu treffen und sich miteinander bei einem Potluck über ihre Gedanken, Ideen und Vorstellung über das Leben und die Traditionen als Lakota auszutauschen. Sie können hier auch über die Bedürfnisse der Gemeinde sprechen und Lösung für Probleme finden. Da sie aufgrund des traditionellen Wertes der Lakota, alles miteinander zu teilen, leben, stellen sie immer dann, wenn sie wieder ein Teil, an dem sie arbeiten, beendet haben, einen Gegenstand her, den sie jemandem geben, der ihn braucht.

Momentan arbeiten sie an Sternen- und anderen Quilts, Babydecken, Kissen, ... und haben noch viele Pläne für die Zukunft.

Sie möchten die Gruppe vergrößern und sich in Zukunft 2x pro Woche treffen. Hierzu brauchen sie eine weitere Nähmaschine, Quiltzubehör und andere Sachen, die ebenfalls alle in unserer Okini Liste aufgeführt sind. Wenn Sie weitere Informationen über den Nähkreis haben möchten, wenden Sie sich bitte an Gayle Aroian unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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