Jugendprogramme

Colfax Marathon 2015

Lakota Teams

COLFAX MARATHON 2015

Zum ersten Mal entsandte One Spirit 3 Teams zum Kaiser Permanente Colfax Marathon in Denver, Colorado am 17. Mai 2015. Neben zwei Teams mit erwachsenen Läufern wurden 5 jugendliche Lakota ausgewählt, um One Spirit zu vertreten und am Marathon teilzunehmen.

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Schutzhaus Aktivitäten

Wo gehst Du hin, wenn Du Probleme hast oder jemanden zum Reden brauchst?

Es bieten sich an ein Pfad durch die Wäldern, eine Kirche oder die Küche Deines besten Freundes.

Auf der Pine Ridge Reserveration finden Jugendliche Trost im Haus von Donna Jumping Eagle. Donna hat seit 35 Jahren Jugendliche aufgenommen. Das für ca. 85.000,00 € (90.000,00 $) neu gebaute Schutzhaus bietet jetzt Platz für 20 Teenager, die normalerweise übers Wochenende bleiben. Donna liebt es, wenn ihre Küche nach Suppe, Hackbraten, Fry Bread (Indianerbrot) und Wojati (Indianerpudding) riecht, die sie für ihre Gäste zubereitet.

Das Schutzhaus ist eines von mehreren Programmen, die One Spirit finanziert, um den Kindern und Jugendlichen in einer der ärmsten Gegenden des Landes, in der Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und Selbstmord vorherrschen, eine neue Perspektive zu geben.

Beim Ausritt Auf dem Pfad Tipis

One Spirit braucht Ihre Hilfe, um das Schutzhaus und andere Programme zu unterstützen:

  • Das jährliche Sommerlager, das nach dem Crazy Horse Ritt stattfindet. Das Lager ist für die Teilnehmer am Ritt und ihre Verwandten. Wir bieten eine sichere Umgebung für die Reiter, deren Familien unter Alkoholismus, Drogen oder sehr beengten Wohnverhältnissen leiden. Die Reiter lernen auf traditionelle Weise mit den Pferden umzugehen, wie man z. B. Zügel repariert und weitere Arbeiten im Zusammenhang mit den Pferden. Während des Lagers finden auch traditionelle Schwitzhüttenzeremonien statt, Alkohol- und Drogenberatung, aufmunternde Gespräche und allgemeine Beratung.

Ihre Spende in Höhe von 95,00 € (100,00 $) ermöglicht es einem Jugendlichen, einen Monat am Camp teilzunehmen.
Eine Spende von 285,00 € (300,00 $) ermöglicht den Aufenthalt während des ganzen Sommers.

  • Tipis für die Sommerlager und Ritte. One Spirit benötigt 3.310,00 € (3.500,00 $), um 7 Tipis für die Jugendlichen zu kaufen. Jedes Tipi kostet 475,00 € (500,00 $).
  • Programme im Schutzhaus. Donna, eine 55jährige Mutter von 6 Kindern hat ihr Haus zuerst für 7 Nichten und Neffen geöffnet und später auch für weitere Kinder von der Reserveration. Sie und ihr Ehemann, William Jumping Eagle, der früher Polizist war und jetzt in Rente ist, sind seit 35 Jahren verheiratet. Nachdem sie angefangen haben, mit One Spirit zu arbeiten, haben sie 1.000 $ ausgegeben, um es Teenagern zu ermöglichen, am Crazy Horse Sommerlager teilzunehmen. Mit Ihrer Spende in Höhe von 95,00 € (100,00 $) können wir Fleisch, Obst und Gemüse für eine Woche kaufen.

 

Donnas Schutzhaus erfährt immer mehr Anerkennung auf der Reservation.

"Ich komme aus einer angesehenen Familie, daher wissen die Eltern, dass sie ihre Kinder bedenkenlos zu mir schicken können," sagt Donna. "Wir zeigen ihnen, wie sie mit ihren Problemen fertig werden können - in dem sie entweder in die Schwitzhütte gehen, ihren Ärger oder ihre anderen Gefühle rauslassen, ... Wir geben ihnen wieder Hoffnung. Sie können ihre Eltern nicht ändern, aber sie können sich selbst ändern."

Auf diesem Bild ist Donna Jumping Eagle zusammen mit Garfield Little Dog zu sehen, der einen Großteil seiner Jugend bei ihr verbracht hat. Sie feiern die Eröffnung des Schutzhauses. Auf dem unteren Bild ist eine Außenansicht des Schutzhauses.

 

Donna und Garfield

 

 

Schutzhaus von außen

 

Neues über Nape un Wawokiya

Für die Gemeinschaft und für die Jugend

Im März 2012 wurde das Schutzhaus in Manderson offiziell eröffnet. Seit dieser Zeit wurden noch ein paar bauliche Sachen fertiggestellt und außerdem das Haus an die Wasserversorgung des Stammes angeschlossen. Viele Kinder fanden hier einen Platz zum Schlafen, zum Essen und der Fürsorge. Kürzlich hatte ich mit Donna Jumping Eagle ein längeres Gespräch über das Haus. Zusätzlich dazu, ein Heim für Kinder und Jugendliche zu sein, entwickelte es sich schnell zum einem neutralen Treffpunkt für alle Gemeindemitglieder.

Besucher im Nape un Wawokiya

Hier gibt es die Eulengesellschaft, die als Gesellschaft traditioneller Lakota bekannt ist. Die Mitglieder lehnen Alkohol und Drogen ab und bemühen sich, ihre Traditionen am Leben zu erhalten. Die Zeiten sind nicht leicht in dieser Gemeinde. Hier leben 215 Kinder und voraussichtlich wird keines von ihnen etwas zu Weihnachten bekommen. Donna sagte mir, dass sowohl die kleinen Kinder als auch die Jugendlichen dringend Stiefel, Schals, Handschuhe, Anoraks, Socken und Spielzeug brauchen. Es berührt doch sehr, wenn man hört, wie die Leute über die Schwierigkeiten sprechen, mit denen sie fertig werden müssen - nichts zu essen und sehr wenig Eigentum wie z. B. Kleidung zu haben. Wenn sie ein paar Schachteln mit Waschpulver ergattern, werden diese geöffnet und der Inhalt in Plastiktüten abgefüllt, die dann in der Gemeinde verteilt werden, damit jeder in der Lage ist, ein paar Ladungen Wäsche zu waschen.

Besucher

Marcus ist typisch für einen älteren Jugendlichen, der ins Schutzhaus kam. Er ist 20 Jahre alt und noch in der Highschool, da er am Unterricht nicht teilnehmen konnte, während er noch bei seiner Familie lebte. Marcus ist seit 6 Monaten hier. Die Jumping Eagles vermitteln den Kindern und Jugendlichen, dass es ein besseres Leben gibt als das, das sie bisher kennengelernt haben. Sie bemühen sich, die Kinder mit passender Kleidung zu versorgen, ermutigen sie dazu, regelmäßig zur Schule zu gehen, halten sie dazu an, an vielen Aktivitäten teilzunehmen, um sie von Alkohol und Drogen fernzuhalten und ermutigen sie dazu, ihre Ausbildung abzuschließen. Marcus hat den Vorteil, dass er im Schutzhaus und auch durch Dale Pine, den Trainer der 5 Lakota, unterstützt und angeleitet wird. Donna sagt, dass hier ständig Kinder kommen und gehen, für die es immer einen Platz gibt und sie dadurch wissen, dass sie nie ohne ein Dach über dem Kopf sein werden. Wenn die Kinder zum Schutzhaus kommen, brauchen sie sehr viel. Normalerweise haben sie kaputte Schuhe, die für den täglichen Gebrauch oder gar bei Schnee und Eis vollkommen ungeeignet sind. Außerdem haben sie kaum Kleidung, Kamm oder Zahnbürste. Momentan hat Marcus nur ein Paar Winterstiefel, die er von jemandem geschenkt bekommen hat und die er jeden Tag trägt.

Die Kinder und Jugendlichen, die ins Schutzhaus kommen, bleiben unterschiedlich lange - so lang, wie sie einen sicheren Platz benötigen. Sie brauchen immer Kleidung, Essen, Decken, Bettzeug, Anoraks, Hygieneartikel und Schulzeug.

Kinder im Schutzhaus

 

Ein Frauenkreis wird gegründet. Die Frauen bringen den Jugendlichen bei wie man Kunsthandwerk, Quilts, traditionelle Tanzkleidung und Schals herstellt. Es geht hierbei auch darum, den Jugendlichen am Beispiel zu zeigen, wie Wissen und Dinge geteilt werden, wie man sich gegenseitig unterstützt und hilft. Darüber hinaus lernen die Frauen, dass es in Ordnung ist, wenn man sich ärgert und schreit - es ist ein Teil der Heilung. Sie lernen, sich gegenseitig zu helfen und vorhandenes Material zu teilen. Die vielen Sachen, die die Frauen herstellen, helfen dabei, das Schutzhaus und ihre Familien zu unterstützen. Die Perlenarbeiten, Quilts und die Kleidung werden über die Singing Horse Trading Post und andere Geschäfte auf der Reservation verkauft.

Junge an der Nähmaschine

Sie können auch dabei helfen, das Schutzhaus zu unterstützen. Momentan brauchen sie Obst, Seife, Hygieneartikel, Waschpulver, Kleidung, Schuhe und Anoraks. Es wäre schön, wenn sie für Weihnachten sowohl für die Kinder als auch für die Jugendlichen im Schutzhaus und in er Gemeinde Manderson Geschenke bekommen könnten. Donna hat uns auf unsere Anfrage hin eine Aufstellung der benötigten Gegenstände zukommen lassen. Diese ist auch in unserer Okini Liste enthalten und kann dort eingesehen werden. Am wichtigsten sind kleine Teppiche für den Boden, um die Füße warm zu halten. Geeignete Teppiche kosten ca. 400,00 $ (ca. 380,00 €) pro Stück.


Wenn Sie Donna benötigte Sachen direkt zuschicken möchten, ist dies die Adresse:
Donna Jumping Eagle, P.O. Box 231, Manderson, SD 57756, USA
or if via UPS, BIA Route 33, 3 miles north of Manderson, Manderson, SD., USA


Natürlich freuen wir uns auch über Spenden via Paypal und leiten diese weiter.

 

Nähkreis

Im Schutzhaus treffen sich jede Woche 4 Frauen mit Donna Jumping Eagle in einem Nähkreis, der mehrere Zwecke erfüllt. Für die Frauen ist es die Gelegenheit, sich ohne ihre Männer und Kinder zu treffen und sich miteinander bei einem Potluck über ihre Gedanken, Ideen und Vorstellung über das Leben und die Traditionen als Lakota auszutauschen. Sie können hier auch über die Bedürfnisse der Gemeinde sprechen und Lösung für Probleme finden. Da sie aufgrund des traditionellen Wertes der Lakota, alles miteinander zu teilen, leben, stellen sie immer dann, wenn sie wieder ein Teil, an dem sie arbeiten, beendet haben, einen Gegenstand her, den sie jemandem geben, der ihn braucht.

Momentan arbeiten sie an Sternen- und anderen Quilts, Babydecken, Kissen, ... und haben noch viele Pläne für die Zukunft.

Sie möchten die Gruppe vergrößern und sich in Zukunft 2x pro Woche treffen. Hierzu brauchen sie eine weitere Nähmaschine, Quiltzubehör und andere Sachen, die ebenfalls alle in unserer Okini Liste aufgeführt sind. Wenn Sie weitere Informationen über den Nähkreis haben möchten, wenden Sie sich bitte an Gayle Aroian unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Schutzhaus in Manderson

Donna und Billy Jumping Eagle unterhalten das Schutzhaus für bis zu 20 Kinder, das im vergangenen Jahr von One Spirit gebaut wurde und sind auch weiterhin ein wichtiger Teil dieser Organisation. In der Zwischenzeit erhielt das Schutzhaus den neuen Namen "Nape un Wawokiya" = Helfende Hände. Die Jugendlichen kommen aus verschiedenen sozialen Gründen hierher: Drogenmissbrauch, Alkohol oder Gewalt in ihren Familien.

In the Kitchen

Im Nape un Wawoaiya bekommen die Kinder zu essen, sie werden dazu ermutigt und auch angehalten, in der Schule zu bleiben und erhalten das traditionelle Wissen über ihre Kultur durch Großeltern, die ins Schutzhaus kommen und Geschichten erzählen, vermittelt. Kinder, die hier leben, gehen mit auf Reitausflüge und werden angeleitet, richtig mit Pferden umzugehen und sie zu versorgen, was ein wichtiger Aspekt ihrer Kultur ist. Kurz gesagt, wird sich intensiv und liebevoll um die Kinder gekümmert. Sie werden ihren Familien jedoch nicht weggenommen. Ihre Eltern wissen, dass sie hier sind und dass sie in Sicherheit sind. Sie können ihre Eltern und den Rest der Familie jederzeit besuchen. Hier jedoch haben sie die Unterstützung, die sich brauchen. Manche dieser Kinder bleiben viele Jahre im Schutzhaus.


Das Schutzhaus wird über unser Lebensmittelprogramm mit Essen versorgt. Wir stellen außerdem die Kleidung und Einrichtungsgegenstände wie z. B. Betten, Campingausrüstung (z. B. Schlafsäcke), Schulutensilien, Dinge, die darüber hinaus benötigt werden und Geschenke z. B. an Weihnachten. Bei One Spirit arbeiten wir daran, noch weitere Schutzhäuser in anderen Gegenden der Reservation einzurichten.

Zusätzlich zu den oben genannten Aktivitäten unternehmen Billy und Donna in jedem Jahr einen 4-tägigen Ritt mit den Jugendlichen nach Montana zum Little Bighorn Schlachtfeld, da diese Schlacht in der Geschichte der Lakota eine wichtige Rolle spielt. Dieser Ritt beginnt in diesem Monat und ist eine der Hauptveranstaltungen.

Weitere Informationen gibt es unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wenn Sie für Nape Un Wawokiya spenden möchten, klicken Sie auf den folgenden Button:

Warum wir Jugendzentren in Pine Ridge brauchen

Little Fancy Dancer


Hört den Kindern zu

"Hungrig sein bedeutet, dass Du Deine Essensration an Deine Geschwister abgibst und dabei noch entscheiden musst, wem Du sie gibst, da alle hungrig sind."

Kürzlich traf ich mich mit 6 jungen Menschen von der Pine Ridge Reservation und hörte ihnen zu. Ein junges Mädchen beschrieb, wie es ist, wenn man hungrig ist und keinerlei Lebensmittel hat.

Während einer Diskussion darüber, was in einem Jugendzentrum vorhanden sein soll, baten die jungen Leute darum, einen Berater vor Ort zu haben, mit dem sie sprechen könnten. Es müsste niemand mit einer besonderen Ausbildung sein, er sollte nur einfach für sie da sein.

"Ich habe keine Eltern."

"Ich habe mir immer so viel Mühe gegeben, etwas zu schaffen, damit meine Mutter stolz auf mich ist, aber dann war sie nie da."

Kinder im Jugendzentrum

Ich sah, wie die jungen Leute in Tränen ausbrachen, aus dem Zimmer rannten und versuchten, sich gegenseitig zu trösten.
"Wir brauchen Angebote und Beschäftigungen in einem Jugendzentrum wie z. B. Basketball, Spiele, Essen, Computer, einen Platz zum Lernen."

Wir saßen über eine Stunde zusammen und redeten. Die Jugendlichen hatten sich ihre Gesichter bemalt, um "ihrer Seele Ausdruck zu verleihen". Danach machten sie sich mit ihren Pferden auf einen 10-Meilen-Ritt. Nachts schliefen sie in Tipis. Wir hatten -10° C, aber das Feuer in der Mitte des Tipis wärmte sie. Sie wechselten sich bei der Bewachung des Feuers ab.

Kinder im Jugendzentrum

Können Sie uns dabei helfen, Jugendzentren auf Pine Ridge zu bauen? Ihre Spende wird zu 100% für den Bau eines Jugendzentrums und für unsere Jugendprogramme verwendet werden.

 

Kinder sollten nicht hungrig und allein sein