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Hunger und Selbstmorde beenden
Allen Youth Center Library

Momentan berichten viele Medien in den USA über die alarmierend hohe Rate von Selbstmorden und entsprechenden Versuchen unter Jugendlichen auf der Pine Ridge Reservation. Wir arbeiten mit den Lakota zusammen, um alles was möglich ist zu tun, um der Jugend zu helfen.

 

 

Wir arbeiten mit den Lakota, um Hoffnung und Heilung in ihre Gemeinschaft zu bringen.

 
Wir bestärken die Jugendlichen darin, stolz auf sich und auf ihre Kultur zu sein.

Wir unterstützen den "Lauf für das Leben" und andere Läufe, den Crazy Horse Ritt, die New Warrior Lager, Jugendzentren, Lakota Village. Zusätzlich versorgen wir Kinder und Familien sowie das Jugendzentrum über unser Lebensmittelprogramm mit Nahrung und bauen Lebensmitteldepots auf der ganzen Reservation auf.

 

Wir wissen, dass die jungen Lakota mehr als nur Statistik sind.

Die Zukunft ihrer Kultur hängt von Ihnen ab. Wir müssen ihnen klarmachen, dass sie wichtig sind ....

... für ihre Tiospaye (die erweiterte Familie),
... für ihren Stamm,
... für die Welt.


Durch Ihre Unterstützung erfährt die Welt, dass die Lakota wichtig sind.
 

Durch Ihre Hilfe kann viel erreicht werden. Bitte spenden Sie so viel wie möglich.

Jede Spende im Wert von mindestens 20 € nimmt an der Verlosung einer Halskette mit Perle und Diamant teil.

 

 

 

Artikel in The New York Times vom 01. Mai 2015 (in Englisch)

"In unserer Kultur sind Kinder heilig."

"Es ist eine Herausforderung, in dieser Welt ein Lakota zu sein, da sie ihre eigene Kultur beibehalten wollen, ihnen jedoch immer wieder gesagt wird, dass sie keine erfolgreiche Kultur haben."

Seit Dezember 2014 haben 9 Jugendliche Selbstmord begangen.

Mindestens 103 Selbstmordversuche gab es von Dezember bis März unter jungen Leuten zwischen 12 und 24 Jahren.

Über die Selbstmordversuche sagte ein 15jähriger, dass dies ganz normal sei.

Lakota Teenager sagten uns, "dass sie das Leben, das sie zu Hause führen, satt haben, den ständigen Hunger, die betrunkenen Eltern sowie die seelische und sexuelle Ausbeutung."

Ein Großvater, der über die Selbstmorde seiner Enkelinnen sprach, wies auf das Trauma hin, unter dem viele Generationen der Indianer litten und immer noch leiden sowie auf die Spannungen zwischen den Kulturen.

Bei einem Besuch einer Gruppe Lakota Mädchen in einem Hotel in Rapid City über den Jahreswechsel hörten sie, wie ihnen eine Frau "dreckige Indianer" nachrief, als sie durch die Hotellobby gingen.

"Meine schöne Lakota Enkelin mußte sich das anhören. Unsere Kinder wollen heute nur noch sterben, weil sie diesen Druck nicht mehr aushalten."