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Jeri

Ungerechtigkeit, Diskriminierung und Menschen, die in Armut leben waren für mich schon immer inakzeptable Situationen die mich dazu gebracht haben, die Dinge in Ordnung zu bringen.

Nach meinem Schulabschluß habe ich 30 Jahre im sozialen Bereich für Kinderschutzprogramme und in der Kinderpsychiatrie gearbeitet. Das Für und Wider der damit verbundenen Bürokratie lag klar auf der Hand, aber es war sehr schwer, die vorhandenen Mängel zu bekämpfen. Die Erfahrungen in diesem Bereich und dieTatsache, dass es für mich unmöglich ist, jemanden in Not zu sehen und ihm nicht zu helfen, führten mich dazu, mit einem Medizinmann in Virginia zusammenzuarbeiten, um den Kindern in Pine Ridge zu helfen. Nachdem er sich auf den Weg in die Welt der Geister gemacht hatte, wurde One Spirit gegründet, um das Sponsorenprogramm, das er ins Leben gerufen hatte, fortzuführen und um mit den Lakota zu arbeiten, um sie bei ihrem Kampf um ein besseres Leben zu unterstützen.

Die Ausrichtung von One Spirit beruht auf folgenden Überzeugungen:

    Der Glaube, dass Menschen die Möglichkeit haben müssen frei über ihr Leben zu entscheiden ohne Einflußnahme von außerhalb. Die Lakota sind ein stolzes Volk, das lange unter weitgehender Mißhandlung durch die dominante Kultur zu leiden hatte. Trotz allem gibt es sie immer noch, wenn gleich sie auch in extremer Armut leben. Durch One Spirit und die Unterstützung der Mitarbeiter und Sponsoren erhalten sie die Möglichkeit, Programme auf der Reservation selbst zu leiten und durchzuführen.
  • Wir haben die Verpflichtung, unsere Hilfe auf eine Art und Weise anzubieten, die die Menschen respektiert und ihnen die Freiheit läßt, selbst etwas zu tun und aus den eigenen Erfolgen und Fehlern zu lernen.
  • Wir haben die Verpflichtung gegenüber unseren Unterstützern, besonders sorgsam mit dem gespendeten Geld umzugehen. Wir müssen es klug für den Zweck, für den es gespendet wurde, verwenden.

Zwei Dinge lassen mich nicht ruhen:

  1. Der Wunsch, Hunger und extreme Armut auf der Pine Ridge Reservation zu beseitigen
  2. Meine 3 Kinder und 9 Enkel. Für sie möchte ich die Mutter und Großmutter sein, die ihnen dabei geholfen hat, mitfühlende und liebende menschliche Wesen zu werden.

Darüber hinaus gibt es noch etwas, zumindest beschreibt mich meine Nichte so: ich möchte immer das Familienmitglied sein, das über den Tellerrand hinausblickt.

Ich hoffe, dass dies auch für meine One Spirit Familie gilt.

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