Vor kurzem erreichte uns dieser Bericht von Bamm Brewer, Leiter des Lebensmittelprogrammes. Er führt uns mal wieder vor Augen, unter welch unvorstellbaren Bedingungen viele Lakota leben müssen.

Sie schenken Hoffnung
Gestern kam ein älterer Herr mit seiner Ehefrau in unser Lebensmittelverteilzentrum. Bamm beschreibt ihn als einen lieben, demütigen Menschen. Bamm fragte ihn, wie es ihm ginge, seine Antwort: "Wir haben Probleme." Dann bat er Bamm um ein Gespräch unter 4 Augen und erzählte ihm, dass er und seine Frau nur 183 Dollar Sozialhilfe bekämen - diese Summe reichte gerade, um ihre Stromrechnung zu bezahlen. Ihre Heizung sei kaputt, also müssten sie mit Holz heizen. Er würde die Mülltonnen in seiner Gegend nach Kleidung für sich und seine Frau durchsuchen, da er kein Geld habe, welche zu kaufen. Essen sei auch keines mehr im Haus. Als Bamm an dem alten Mann heruntersah, bemerkte er Löcher in seinen Schuhen, auch die Sohlen begannen sich zu lösen. "Sie schienen kurz davor, jede Hoffnung zu verlieren." Der alte Mann hatte ein Kinderfahrrad dabei und fragte Bamm, ob er es bei ihm gegen Lebensmittel und etwas Benzingeld eintauschen könne. Die Enkelkinder seien mittlerweile zu groß dafür und es sei der einzige wertvolle Gegenstand in seinem Haus. 

Später erfuhren wir vom Gebietskoordinator, dass der alte Mann Feuerwehrmann ist, aber wegen eines schweren Knorpelschadens im Knie nicht mehr arbeiten kann. Das Dach seines Wohnwagens ist undicht, sodass sich bei jedem Regen der Fußboden wellt,wenn das Wasser hereintropft.
Er konnte wirklich Hygieneartikel wie Seife, Shampoo und Deo gebrauchen.
Bamm belud also das alte Fahrzeug des Ehepaares mit Lebensmitteln und gab ihm etwas Geld für Benzin. Sie benötigen aber noch Kleidung, weitere Hygieneartikel und Lebensmittel.


Bitte helfen Sie, damit wir auch weiterhin Hoffnung schenken können!
Auch in diesem Monat werden wir wieder Lebensmittel für mehr als 300 Familien sowie das Allen Jugendzentrum, das Jugendhaus Bärenhöhle, die Suppenküche in Rosebud, das Cohen-Seniorenheim und das Heim für obdachlose Veteranen bereitstellen. Wir erwarten auch wieder viele sogenannte "walk-ins", also Leute, die nicht auf der Liste des Lebensmittelprogrammes stehen. aber am Verteiltag in die Indian Action Garage kommen und nach Lebensmitteln fragen - so wie der ältere Herr. Wir können nur soviele Lebensmittel bestellen, wie wir Spenden erhalten.