Runners from 6 tribes

 

 

25 junge Indianer von 6 verschiedenen Stämmen rennen gemeinsam die letzten 500 Meilen bis zur Standing Rock Reservation: Hopi, Oglala Lakota, Cheyenne River Sioux, Navajo, Apache und Meskwaki. Aber sie tun dies nicht nur für sich, sie tun dies für alle Völker.

 

 

 

 

 

Dieses Bild erreichte uns am 04.11.16: Sogar in der Mongolei setzt man sich für Standing Rock ein

Mongolian Support

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rapid City, SD. Am 28.10. um 5 Uhr morgens verlassen einige indianische Läufer Flagstaff in Arizona, um die 1400 Meilen zur Standing Rock Reservation in Norddakota rennend (!) zurückzulegen. Riley Ortega, ein 15jähriger Hopi, hatte sich diesen Lauf mit dem Motto „Preseverance for Preservation“ also „Ausdauer für die Bewahrung" (von sauberem Trinkwasser) ausgedacht. „Als ich von der Dakota Access Pipeline erfuhr, war es mir wichtig, den Leuten in Standing Rock zu helfen“ sagt Riley, „denn jeder braucht Wasser! Wenn es an der Dakota Access Pipeline zum Auslaufen von Öl kommt, dann wird der Missouri verschmutzt und damit ist unsere Wasserversorgung in Gefahr, von der so viele abhängig sind.“

Die DAPL soll nahe der Standing Rock Reservation in Norddakota unterhalb des Missouri verlegt werden. Bisher kam es schon zu hunderten Leckagen an Pipelines in Nord- und Süddakota. Wenn es zu einer Leckage der DAPL an dieser Stelle käme, wäre der Missouri mit Öl verpestet. Der Missouri als der längste Fluß der USA ist die Trinkwasserquelle für 18 Millionen Menschen. Außerdem fließt der Missouri in den Mississippi und dieser wiederum mündet in den Golf von Mexiko. Das heißt, wenn der Missouri verschmutzt und das Wasser nicht mehr nutzbar wird, geschieht dasselbe mit dem Wasser des Mississippi und am Ende auch mit dem Wasser im Golf von Mexiko. Hier im Mündungsgebiet des Mississippi ist die Erinnerung an durch Öl verschmutztes Wasser aufgrund des Unfalls auf der Ölplattform Deepwater Horizon im Jahr 2010 noch sehr präsent.

 

 

Warrior Van Warrior Van

 

Lakota Läufer und der "Warrior Van" schließen sich den anderen Läufern an.

 

Daher sind am 1. November auch eine Gruppe Lakota-Läufer und ihr Betreuer Gray Grass nach Wyoming gefahren, um zu den Läufern aus Arizona zu stoßen und die letzten 500 Meilen nach Norddakota gemeinsam mit ihnen zu laufen.

One Spirit versorgte den Trupp mit warmen Schlafsäcken, Campingzubehör, Outdoorkleidung und Lebensmitteln.

Die Gruppe der 25 Läufer, die die letzten 500 Meilen gemeinsam zurücklegen, besteht aus Angehörigen von 6 Indianernationen, den Hopi, Oglala Lakota, Cheyenne River Sioux, Navajo, Apache und Meskwaki. Aber sie laufen nach Standing Rock für alle Menschen.

„Wir tun dies für die Zukunft“, so Ricky Gray Grass, „denn nichts wächst ohne Wasser.

Water is life

 Riley Ortega, der 15jährige Hopi, der den Lauf "Perseverance for Preservation" ins Leben gerufen hat.


Obwohl die Anzahl der schwer bewaffneten Polizisten in Kampfausrüstung in Norddakota täglich wächst, halten die jungen Indianer unerschütterlich an ihrem Lauf und ihrem Vorhaben, das Wasser durch gewaltfreien Protest und Widerstand sowie ihre Gebete zu schützen, fest. "Wir müssen unsere Resourcen für unsere Kinder und Enkel bewahren," sagt ihr Betreuer Ricky Grey Grass, "so wie unsere Vorfahren sie für uns bewahrt haben." Sie hoffen, dass sie es schaffen, bis spätestens um 19.00 Uhr am Freitag, den 04.11.2016 in Standing Rock einzutreffen.

  Runners against DAPL


In der Zwischenzeit sind junge Oglala Lakota in Pine Ridge bereit und bestrebt, sich den Ältesten ihres Stammes in Norddakota anzuschließen. Sie sammeln Geld für Campingausrüstungen, Zelte, Transport und Essen. Sie können die Jugendlichen durch ihre Spende an One Spirit unterstützen. Jede Spende, egal in welcher Höhe, ist willkommen und wird entsprechend weitergeleitet.
Bitte geben Sie an, dass Ihre Spende für den Protest gegen die Dakota Access Pipeline gedacht ist.

 


Auf Youtube gibt es ein Video über ein früheres Unglück mit einer Ölpipeline und den Folgen (in englisch): 


 

 

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