Kids with Turkey

Es war ein sehr besonderer Lebensmitteltag für Thanksgiving. Es war ein Tag voller Lachen, Fröhlichkeit und Feiertagsstimmung, als wir die Truthähne und Lebensmittelboxen ausgaben. Der Tag begann mit dem frühmorgendlichen Jagd-Abenteuer in der Wildnis, da zurzeit im Lakota-Land Rotwild Saison ist. Nach dem Blizzard scheint nun die Sonne und wir sehen eine Winterlandschaft.

Wir alle wissen, dass der Lebensmitteltag für einige von uns schon lange vor Samstag, dem 19. November startet. Durch das Fundraising und die Sponsorenprogramme, die von den Menschen bei One Spirit organisiert werden, Jeri Baker, Lisa Knouff und auch den Sponsoren selbst, ist es die großartige Leistung eines Teams, die diesen Tag möglich macht.

Nachdem mir Jeri Bescheid gab, brach ich nach Chadron in Nebraska auf, um die Truthähne bei Walmart zu besorgen. Es war aufregend, aber auch eine schwere Arbeit, denn die Truthähne bedeuten sehr viel Gewicht für den Truck und den Anhänger. Wir haben mal ausgerechnet, dass die Truthähne und Mandarinen 4.250 kg wiegen. Das wäre noch nicht mal so schlimm gewesen, aber sie schickten mich in einem Blizzard los, um die Truthähne und Mandarinen abzuholen. Aber der Große Geist muss ein Auge auf uns gehabt haben, denn wir schafften es sicher heim und in die Indianische Action Garage.

Nun war es an Mark Rillings, die restlichen Lebensmittel am Samstag zu liefern. Ich fühlte mich befreit, nachdem ich die Truthähne zur Garage gebracht hatte. Nun war Samstag, Mark und die Helfer waren auf dem Weg. Es war ein kalter Tag mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, zumindest hat es sich so angefühlt. Mark schaffte es pünktlich anzukommen und wir entluden den Truck. Bevor wir damit fertig waren, die Lebensmittel in die Boxen zu sortieren, trafen die ersten Leute ein, um Boxen abzuholen. Bevor wir jedoch vor Ort Boxen herausgeben, werden zunächst diejenigen für die einzelnen Distrikte zusammengestellt. Das machen wir immer so. Der Grund dafür ist, dass wir keinen Distrikt übersehen und auslassen wollen. Draußen versammelten sich nun die Wartenden und die Spannung wuchs. Manchmal schauen dich die Menschen auf eine merkwürdige Weise an, wenn der Druck wächst. Und genau dann arbeitet unsere Crew am besten. Wir belieferten nach und nach die Distrikte und ein paar Leute überwachten unsere Aktivitäten ungeduldig. Aber die Crew arbeitete weiter am Packen der Boxen.

Filling Boxes Frozen Turkeys Turkey

Ich bin total stolz auf meine Crew in der Garage. Es gibt nichts Besseres als Erfahrung und die meisten in der Garage sind sehr erfahren mit dem One Spirit Lebensmittelprogramm. Manchmal muss ich in die Stadt fahren oder nach draußen und das ist ok. Ich brauche mir keine Gedanken zu machen, denn die Crew wird die Verantwortung übernehmen und einen guten Job machen.


Als wir die Trucks beluden, nahm der Wind zu und ein Kälteeinbruch zog auf. Wir brachten so viele der Wartenden im Gebäude unter wie wir konnten. Wir bestückten weiter Boxen für die Distrikte. Jeder Fahrer, der zu einem Distrikt aufbrach, nahm ein paar Helfer mit, so dass nach und nach immer weniger Leute im Gebäude waren. Ich schaute auf die Schlange der Leute und entdeckte ein paar junge Männer. Ich forderte sie auf, zu uns zu kommen und zu helfen. So ergänzten wir aus der Schlange der Wartenden unsere Anzahl an Helfern. 

 

Mein Telefon klingelt oder piept fast ununterbrochen bis ich gar nicht mehr darauf reagieren kann. Manchmal spreche ich zu einem Elder oder einer Familie in Not und gleichzeitig spielt mein Telefon verrückt.

Ich glaube, wir gaben heute an die 350 Boxen und Truthähne aus. Der Fahrer für Manderson tauchte nicht auf. Also werden wir Manderson morgen anfahren. Es sind noch viele Truthähne übrig, über 100, und wir müssen noch nach Manderson und zu einigen Orte in Pine Ridge. Ashley wird den Papierkram morgen oder am Montag senden. Es ist nicht mehr länger ein Lebensmitteltag, es sind drei Lebensmitteltage geworden!